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"Amerikanische Pädiater haben Bronchoskopiebefunde von Kindern mit chronisch-produktivem Husten untersucht.

Einem chronisch-produktiven Husten liegt in mehr als der Hälfte der Fälle eine purulente Bronchitis zugrunde. Dabei ist das eitrige Bronchialsekret ein guter Hinweis auf eine bakterielle Infektion. Dies bestätigte eine retrospektive Studie an zwei New Yorker Kinderkliniken.

Die Studie von Zherea et al.1 wertete die Daten von insgesamt 197 Kindern mit chronisch-produktivem Husten aus, die auf übliche Therapien mit Antibiotika und Kortikosteroiden nicht angesprochen hatten.

Kinder mit vorbekannten Krankheiten wie zystischer Fibrose, neurologischen Erkrankungen oder Asthma wurden aus der Untersuchung ausgeschlossen. Ziel der Studie war es festzustellen, wie häufig einem chronisch-produktiven Husten eine bakterielle Infektion der unteren Atemwege zugrunde liegt. Hierzu wurden vorliegende Bronchoskopiebefunde herangezogen. [...]"

1 Zgherea, D. et al.: Bronchoscopic Findings in Children With Chronic Wet Cough. Pediatrics 2012; 129 (2): e364–9; doi:10.1542/peds.2011-0805

ÄZ/PH, Ärzte Woche 7 /2012
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Quelle: SpringerMedizin.at - Newsletter 16.02.2012

"Wer bei einer Erkältung gelben oder grünlichen Schleim abhustet, profitiert trotzdem nicht unbedingt von einem Antibiotikum. Das zeigt eine großangelegte internationale Studie. Zwar gilt derartig gefärbter Auswurf allgemein als Anzeichen einer bakteriellen Infektion und damit als Anlass, ein Antibiotikum zu verschreiben. Die Medikamente helfen den meisten Patienten jedoch nicht, schneller zu genesen, zeigen die Ergebnisse. Das bekräftigt die bereits früher geäußerten Zweifel, dass die Schleimfarbe ein zuverlässiges Kriterium für die Diagnose einer bakteriellen Infektion ist, die eine Antibiotika-Verordnung rechtfertigen würde. Diese Schlüsse zieht ein europäisches Forscherteam um Chris Butler von der Medizinischen Fakultät der Universität Cardiff in Großbritannien aus systematischen Beobachtungen in 125 Arztpraxen in 13 Ländern. [...]"
Chris Butler (Universität Cardiff) et al. : European Respiratory Journal, doi: 10.1183/09031936.00133910

dapd/wissenschaft.de - Ruth Homburg

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Quelle: www.wissenschaft.de Newsletter 28.03.2011

"Im Jahr 2009 wurden in Österreich 351 lebensmittelbedingte Krankheitsausbrüche mit 1.330 Erkrankten (davon 223 hospitalisiert) und mit sechs letalen Ausgängen dokumentiert. Für 93 % aller Ausbrüche waren Salmonella spp. oder Campylobacter spp. ursächlich. 36 Ausbrüche (10 %) waren mit Auslandsaufenthalten assoziiert, 315 ereigneten sich im Inland. Davon wurden 304 durch Bakterien, zehn durch Viren (neunmal Noroviren und einmal Hepatitis-A Virus) und einer durch Histaminintoxikation verursacht. Die bakteriell bedingten Ausbrüche teilten sich wie folgt auf: 185 (59 %) durch Salmonella spp., 107 (34 %) durch Campylobacter spp., acht Ausbrüche durch pathogene E. coli (siebenmal verotoxinbildende E. coli und einmal enteropathogene E. coli), drei Ausbrüche durch Yersinia enterocolitica und einer durch Listeria monocytogenes Serovar 1/2a. [...]"

Much P, Pichler J, Allerberger F

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Quelle: BMG-Newsletter 11.01.2011


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