News > Tropische „Fremdkörper“ - Bisse oder Stiche von giftigem Getier

am 16.6.2011
"Skorpione, Spinnen, Hymenopteren, Schlangen, Quallen etc. – giftige Vertreter dieser Arten können bei Unachtsamkeit die Urlaubsfreude trüben. Welche Maßnahmen vor den stechenden oder beißenden Tieren schützen können, erörterte Prof. Dr. Horst Aspöck von der medizinischen Parasitologie am Institut für Spezifische Prophylaxe und Tropenmedizin der MedUni Wien, beim 5. Österreichischen Infektionskongress.

Gifttiere sind in zahlreichen Tiergruppen von Schwämmen bis Wirbeltieren vertreten. Ihre Gifte können sich sowohl biochemisch als auch pharmakologisch deutlich voneinander unterscheiden (Peptide, Proteine, Amine, Alkaloide, Terpene, Steroidglykoside). Das Eindringen des Giftes in den Menschen kann durch Bisse, Stiche, Verletzungen, Kontakt oder durch orale Aufnahme erfolgen, manchmal kombiniert mit einer Infektion. Die Reaktionen können toxisch oder toxisch-allergisch ausfallen, wobei Kinder aufgrund des ungünstigen Dosis-Körpergewichts-Verhältnisses besonders gefährdet sind.

„So gut wie alle für den Menschen relevanten Gifttiere attackieren aber nicht gezielt, Giftunfälle sind fast immer Folge von Zufällen, Unachtsamkeit oder mutwilligem Verhalten“, betonte Aspöck. Ausnahmen stellen blutsaugende Anthropoden – Zecken und viele Insekten, bei denen das Blutsaugen mit Einspritzen von (toxischem) Speichel verbunden ist – dar. Die weitaus meisten Bisse (auch Giftschlangen) und Stiche (auch Skorpione) sind nicht lebensgefährlich. [...]"

Den gesamten Artikel finden Sie unter folgendem Link:

http://www.springermedizin.at/fachbereiche-a-z/a-h/allgemein...
Quelle: SpringerMedizin.at - Newsletter16.062011



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