News > Oberhauser zum Weltdiabetestag: Herausforderung Diabetes mit Österreichischer Diabetes-Strategie begegnen

am 14.11.2016
Strategie wird im März 2017 fertiggestellt - Rund 600.000 Menschen in Österreich an Diabetes erkrankt, 20 Prozent davon unerkannt

Wien (OTS) - „Diabetes mellitus Typ 2 wird zu einer immer größeren Herausforderung für Politik und Gesellschaft. Um dieser enormen gesundheitspolitischen Aufgabe wirksam zu begegnen, entwickelt das Bundesministerium für Gesundheit und Frauen derzeit eine Diabetes-Strategie“, hält Gesundheitsministerin Sabine Oberhauser anlässlich des Weltdiabetestages fest. Die Strategie wird im März 2017 fertiggestellt und der Öffentlichkeit präsentiert. Danach wird unter Einbeziehung sämtlicher Stakeholder mit der Umsetzung begonnen. ****

Die Zivilisationskrankheit Diabetes mellitus steigt weltweit an. In Österreich sind etwa 600.000 Menschen an Diabetes erkrankt, geschätzte 20 Prozent wissen nichts von ihrer Erkrankung. Diese Schätzung unterstreicht eine Erhebung des schwedischen Karolinska Instituts, wonach jeder zweite Mensch, der einen Herzinfarkt erleidet, Diabetes hat. Zwei von fünf DiabetikerInnen wussten vor dem Infarkt nichts von ihrer Diabeteserkrankung.

Die Folgekrankheiten von Diabetes sind besonders schwerwiegend: Neben dem erhöhten Risiko, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden, sind Erblindung, Amputationen, Nierenschädigungen und Sexualstörungen häufige Spätfolgen. Weitere Komplikationen sind eine Erhöhung des Augeninnendrucks (Glaukom, grüner Star) und Linsentrübungen (grauer Star). „Daher ist es besonders wichtig, Diabetes möglichst frühzeitig zu erkennen und zu behandeln“, betont Gesundheitsministerin Oberhauser.

Im Sinne des Health-in-all-Policies-Ansatzes ist eine breite Fachöffentlichkeit in die Entwicklung der österreichischen Diabetes-Strategie eingebunden. Die Strategie wird konkrete Handlungsempfehlungen enthalten, die Schritt für Schritt gemeinsam umgesetzt werden. Ziel ist es, die Wahrscheinlichkeit, dass Menschen in Österreich an Diabetes mellitus erkranken, zu verringern. Bereits an Diabetes mellitus erkrankte Menschen, sollen möglichst lange mit hoher Lebensqualität leben können. (Schluss)
Rückfragen & Kontakt:

Bundesministerium für Gesundheit und Frauen
Mag.a Raphaela Pammer
Pressesprecherin
+43/1/71100-644505
raphaela.pammer@bmgf.gv.at
www.bmgf.gv.at
Radetzkystraße 2, 1030 Wien

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Quelle: OTS0175, 11.11.2016, 13:56



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